Wasser im Himalaya - Zu viel und zu wenig

GeoComPass THEMA | Ohne den Himalaya und seine Gletscher sähe die Bevölkerungsverteilung Indiens und Bangladeschs ganz anders aus. Doch auch für die Bewohner des höchsten Gebirges der Welt selbst bilden Schnee und Eis die Lebensgrundlage. Bewässerungstechnik im Hochgebirge stellt ein diffiziles Unterfangen dar, das tief bis in die bergbäuerlichen Gesellschaften hinein wirkt.

Referent

Start

27. Mai 2019 - 19:00

Ende

27. Mai 2019 - 21:00

Adresse

Innstraße 31, 94032 Passau   Zu Google Maps

„Wasserturm Südasiens“: Eine solche Bedeutung besitzt der Himalaya nicht nur wegen der gegenüber seinem Umland erhöhten Niederschläge, sondern auch als enormer Wasserspeicher mit seiner Schneedecke und seinen Gletschern, die für einen beträchtlichen Teil der südasiatischen Bevölkerung direkt oder indirekt die Lebensgrundlage bilden. Um die Schmelzwässer für die bergbäuerliche Landwirtschaft nutzen zu können, sind im Hochgebirge über die Jahrhunderte komplexe Bewässerungssysteme entwickelt worden, die sowohl von Gletscherveränderungen und Gletscherseeausbrüchen beeinflusst werden als auch die gesellschaftlichen Entwicklungsprozesse in diesem Teil Südasiens widerspiegeln. Die Referentin ist ausgewiesene Spezialistin für die Mensch-Umwelt-Beziehungen im Himalaya und hat dort insgesamt bereits zahlreiche Forschungsaufenthalte, vor allem in Ladakh und in Mustang, absolviert. Der Vortrag wird die Zusammenhänge zwischen Gletschern, Gletscherseen, Bewässerung, Landwirtschaft und bergbäuerlicher Gesellschaft an verschiedenen Beispielen aus dem Himalaya illustrieren.

Bildnachweis: Schmidt

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