Die Festung Hohensalzburg – raffinierte historische Trinkwasserversorgung am Burgberg

GeoComPass UNTERWEGS | Die Festung Hohensalzburg, Europas größte und vollständig erhaltene Burganlage, wurde nie erobert - und hatte doch ständig zu kämpfen: gegen den Wassermangel. Mit welchen raffinierten Techniken haben die damaligen Baumeister die Wasserversorgung sichergestellt?

GeoComPass UNTERWEGS | Die Festung Hohensalzburg, Europas größte und vollständig erhaltene Burganlage, wurde nie erobert - und hatte doch ständig zu kämpfen: gegen den Wassermangel. Mit welchen raffinierten Techniken haben die damaligen Baumeister die Wasserversorgung sichergestellt?

Speakers

Start

9. Juni 2017 - 12:00

End

9. Juni 2017 - 18:30

Die Festung Hohensalzburg ist Europas größte und vollständig erhaltene Burganlage. Sie wurde nie erobert, jedoch mehrfach gegen drohende Gefahren und Widerstände ausgebaut. Die Wasserversorgung war seit jeher eine der größten Herausforderungen. Salzburgs Lage am Alpennordrand war und ist zwar niederschlagsreich, natürliche Quellen gab es jedoch nur außerhalb der Befestigungsanlage. Um dennoch die Versorgung auch im Kriegsfall für bis zu 400 Personen und zahlreiche Tiere sicherzustellen, ließen sich die damaligen Baumeister einige raffinierte Techniken einfallen. Heute wird die unter strengem Denkmalschutz stehende Festung weniger ausgebaut, vielmehr geht es um die Erhaltung und Sanierung. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Material und Handwerkstechnik gelegt. Putze, die über 500 Jahre lang Wind und Wetter trotzten, zeugen heute noch von der hohen handwerklichen Fähigkeit und dem Wissen über die richtige Zusammensetzung der Materialien. In der Führung mit dem Festungsverwalter Mag. Ing. Bernhard Heil bekommen Sie Einblicke abseits der üblichen Pfade, einen Blick hinter die Kulissen inklusive.

 

 

Bildnachweis: Steve Collis from Melbourne, Australia (Salzburg Castle) CC BY 2.0, via Wikimedia Commons, Gruppenbild von Manuela Brückler, weitere Veranstaltungsbilder: Monika Wimmer