Von "Wikingern", "Walfang" und "Wegener": Historisch-geographische Spurensuche in Nordost-Kanada und Grönland

GeoComPass SPECIAL | Rund 500 Jahre vor den Entdeckungsreisen von Christoph Kolumbus haben die Wikinger bereits erste Siedlungen in Grönland und an den Gestaden des (nord-)amerikanischen Kontinents angelegt (L’Anse aux Meadows, Neufundland). Ebenfalls bis in die vorkolumbianische Zeit reicht der Walfang der Basken in den Gewässern der Labradorsee zurück (Red Bay, Labrador). Die vergebliche Suche nach der Nordwestpassage durch Martin Frobisher (1576-78) und wenig später durch Henry Hudson (1610) hat im subarktischen Nordost-Kanada bis heute nachvollziehbare Spuren hinterlassen. Die beiden Seefahrer wurden zu Wegbereitern der Entschlüsselung der Arktis, die in den folgenden Jahrhunderten stetig an Bedeutung gewann und mit Polarforschern wie Knud Rasmussen (arktisches Kanada) oder Alfred Wegener (Grönland) unbestreitbare Höhepunkte erreichte. Der Referent hat viele dieser Spuren im Rahmen von Exkursionen und Forschungsaufenthalten sowie zuletzt durch die Auswertung eines bisher unbekannten Nachlassfundes verfolgt. Sie bilden die Grundlage dieses Vortrags im Stile eines Reiseberichts.

GeoComPass SPECIAL | Rund 500 Jahre vor den Entdeckungsreisen von Christoph Kolumbus haben die Wikinger bereits erste Siedlungen in Grönland und an den Gestaden des (nord-)amerikanischen Kontinents angelegt (L’Anse aux Meadows, Neufundland). Ebenfalls bis in die vorkolumbianische Zeit reicht der Walfang der Basken in den Gewässern der Labradorsee zurück (Red Bay, Labrador). Die vergebliche Suche nach der Nordwestpassage durch Martin Frobisher (1576-78) und wenig später durch Henry Hudson (1610) hat im subarktischen Nordost-Kanada bis heute nachvollziehbare Spuren hinterlassen. Die beiden Seefahrer wurden zu Wegbereitern der Entschlüsselung der Arktis, die in den folgenden Jahrhunderten stetig an Bedeutung gewann und mit Polarforschern wie Knud Rasmussen (arktisches Kanada) oder Alfred Wegener (Grönland) unbestreitbare Höhepunkte erreichte. Der Referent hat viele dieser Spuren im Rahmen von Exkursionen und Forschungsaufenthalten sowie zuletzt durch die Auswertung eines bisher unbekannten Nachlassfundes verfolgt. Sie bilden die Grundlage dieses Vortrags im Stile eines Reiseberichts.

Referent

Pletsch, Alfred
Prof. Dr. Dr.h.c.

Start

12. November 2018 - 19:00

Ende

12. November 2018 - 21:00

Adresse

Innstraße 31, 94032 Passau   Zu Google Maps

Rund 500 Jahre vor den Entdeckungsreisen von Christoph Kolumbus haben die Wikinger bereits erste Siedlungen in Grönland und an den Gestaden des (nord-)amerikanischen Kontinents angelegt (L’Anse aux Meadows, Neufundland). Ebenfalls bis in die vorkolumbianische Zeit reicht der Walfang der Basken in den Gewässern der Labradorsee zurück (Red Bay, Labrador). Die vergebliche Suche nach der Nordwestpassage durch Martin Frobisher (1576-78) und wenig später durch Henry Hudson (1610) hat im subarktischen Nordost-Kanada bis heute nachvollziehbare Spuren hinterlassen. Die beiden Seefahrer wurden zu Wegbereitern der Entschlüsselung der Arktis, die in den folgenden Jahrhunderten stetig an Bedeutung gewann und mit Polarforschern wie Knud Rasmussen (arktisches Kanada) oder Alfred Wegener (Grönland) unbestreitbare Höhepunkte erreichte. Der Referent hat viele dieser Spuren im Rahmen von Exkursionen und Forschungsaufenthalten sowie zuletzt durch die Auswertung eines bisher unbekannten Nachlassfundes verfolgt. Sie bilden die Grundlage dieses Vortrags im Stile eines Reiseberichts.

Bildnachweis: Pixabay

 

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