Micro-Epsilon in Ortenburg – Eines von Bayerns Best 50-Unternehmen

Dr. Thomas Wisspeintner (Ortenburg) | 01.10.2018

Einblicke in ausgewählte Unternehmen, erfolgreiche „start-ups“ und bekannte Leitbetriebe der Region

Bildnachweis: Micro-Epsilon

Wetterextrema der Gegenwart und nahen Zukunft – Welche Verantwortung trägt der Mensch?

Prof. Dr. Dr.h.c. Hartmut Graßl (Hamburg) | 22.10.2018

Der weltweite Klimawandel hat an Fahrt aufgenommen, und einfache, eher kosmetische Maßnahmen werden nicht ausreichen, ihn zu stoppen. Ist bereits der Zeitpunkt erreicht, an dem der Mensch nur mehr die Möglichkeit besitzt, sich an die neuen klimatischen Realitäten anzupassen?

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Suburbia hier, dort und überall? Von (vor-)städtischen Entwicklungen im internationalen Kontext

Prof. Dr. Ludger Basten (Dortmund) | 29.10.2018

Die Vorstadt hat die Stadt abgelöst und ist zum urbanen Leitbild geworden – und zwar nicht nur in den Industriestaaten, sondern weltweit. Woher rührt die Attraktivität des Suburbanen? Und was bedeutet dies für die “echte” Stadt?

Bildnachweis: Basten

Von “Wikingern”, “Walfang” und “Wegener”: Historisch-geographische Spurensuche in Nordost-Kanada und Grönland

Prof. Dr. Dr.h.c. Alfred Pletsch (Marburg) | 12.11.2018

Die kanadische und grönländische Arktis sind mit ihren extremen natürlichen Bedingungen abweisend, wegen ihrer reichen Ressourcen aber auch attraktiv. Lange vor der sogenannten Entdeckung Amerikas zog es bereits die Wikinger in den Norden des amerikanischen Kontinents. Welche Spuren dieser Aneignung der Arktis durch den Menschen lassen sich heute noch finden?

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Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur

Andrea Wulf, M.A. (London) | 26.11.2018

Was hat Alexander von Humboldt, der vor mehr als 150 Jahren starb, mit Klimawandel und Nachhaltigkeit zu tun? Andrea Wulf, Bestsellerautorin, zeigt, wie der Naturforscher und Universalgelehrte wie kein anderer Wissenschaftler unser Verständnis von Natur als lebendigem Ganzen, als Kosmos, in dem vom Winzigsten bis zum Größten alles miteinander verbunden ist und dessen untrennbarer Teil wir sind, geprägt hat.

Bildnachweis: Wellcome Library

Die “Gunst der Fuge”: Eine regionalbotanische Betrachtung zu Pflanzen an allen möglichen und unmöglichen Orten

Prof. Michael Hohla (Obernberg am Inn) | 10.12.2018

Pflanzen haben den Menschen stets begleitet, so wie er sich umgekehrt viele Pflanzen zunutze machte. Dabei haben sie sich die bemerkenswertesten Orte angeeignet. Ein erstaunlicher Blick auf die Vielfalt menschlich veränderter Standorte, mit denen sich Pflanzen arrangieren können.

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Wem gehört Jerusalem? Was jeder vom israelisch-palästinensischen Konflikt wissen sollte

Prof. Dr. Dr. Dr.h.c. Dieter Vieweger (Wuppertal) | 14.01.2019

Manche Kommentatoren bezeichnen den Nahen Osten bereits als die “Mutter der Konflikte”, und tatsächlich werden hier viele Requisiten für die Bühne der Weltpolitik gestellt. Jerusalem bildet dabei den Dreh- und Angelpunkt. Woher rührt diese enorme Bedeutung der drei monotheistischen Weltreligionen? Und gibt es überhaupt noch einen Funken Hoffnung auf Frieden?

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Japan – Tradition und Moderne im Land der aufgehenden Sonne

Prof. Dr. Werner Gamerith und Norbert Palsa (beide Passau) | 14.-25.04.2019

Wie lassen sich traditionelle Werte mit ökonomischer Effizienz in Einklang bringen? Japan ist darin geübt und seine Kulturlandschaft gibt entsprechend viele Rätsel auf. Der Versuch einer Klärung.

Bildnachweis: Pixabay

Klimawissen aus Eis: Die Rolle der Alpengletscher

PD Dr. Andrea Fischer (Innsbruck) | 29.04.2019

Was verraten uns die Gletscher über ihre unmittelbare Bedeutung als landschaftsgestaltende Kraft und ihre Funktion als Wasserspeicher hinaus? Ein fundierter Blick auf die Rolle der (Alpen-)Gletscher als detaillierte Klimaarchive durch die Meteorologin und Glaziologin Andrea Fischer

Bildnachweis: Fischer

Wasser im Himalaya – Zu viel und zu wenig

Dr. Susanne Schmidt (Heidelberg) | 27.05.2019

Ohne den Himalaya und seine Gletscher sähe die Bevölkerungsverteilung Indiens und Bangladeschs ganz anders aus. Doch auch für die Bewohner des höchsten Gebirges der Welt selbst bilden Schnee und Eis die Lebensgrundlage. Bewässerungstechnik im Hochgebirge stellt ein diffiziles Unterfangen dar, das tief bis in die bergbäuerlichen Gesellschaften hinein wirkt.

Bildnachweis: Schmidt

Mobile Frauen: Nannies, Care-Worker und Leihmütter im globalen Markt der Reproduktion

Prof. Dr. Carolin Schurr (Sankt Gallen) | 13.01.2020

Leihmütter, Altenpflegerinnen, Sexarbeiterinnen – die weltweite Mobilität von Frauen spielt sich oft in diesen Kategorien ab. Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer dieser Migrationsprozesse?

Bildnachweis: Schurr

“This Land is Your Land, This Land is My Land”? – Die ethnisch-kulturelle Spaltung Amerikas

Prof. Dr. Werner Gamerith (Passau) | 27.04.2020

Hat Amerika den Glauben an die Einheit seiner Gesellschaft restlos verloren? Ist sogar die Überzeugung von Chancengleichheit dem puren Individualismus gewichen? Kulturgeographische Befunde zur inneren Spannung und Spaltung der Noch-immer-Weltmacht.

Bildnachweis: Gamerith

Vom Ressourcenraum zum Dienstleistungszentrum – Gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wandel auf der Arabischen Halbinsel und seine geopolitischen Herausforderungen

PD Dr. Nadine Scharfenort (Mainz) | 25.05.2020

Lange schien es, als wäre der Traum der ressourcenreichen Arabischen Halbinsel bald ausgeträumt – zu schnell würden Erdöl und Erdgas zur Neige gehen. Wie nachhaltig ist der soziale und urbane Wandel am Golf, wenn sich nicht mehr auf den Energiereichtum setzen lässt?

Bildnachweis: Nadine Scharfenort

Schäden für die Ewigkeit – Bergbaubedingte Reliefveränderungen und ihre Folgen am Beispiel des Ruhrgebiets

PD Dr. Stefan Harnischmacher (Marburg) | 08.06.2020

Ewigkeitskosten – im Ruhrgebiet erhält dieser schwer fassbare Begriff eine konkrete Bedeutung, wenn es um die Bewältigung der Landschaftsfolgen des Bergbaus geht. Worin liegen die besonderen zukünftigen Herausforderungen dieses Ressourcenraums?

Bildnachweis: Stefan Harnischmacher

Stadtentwicklung in Australien – Down Under auf dem Weg zur Nachhaltigkeit und Vorbild für den Rest der Welt?

Prof. Dr. Boris Braun (Köln) | 16.11.2020

Die Städte Australiens gelten vielen als Ebenbild zur flächenbeanspruchenden Siedlungsentwicklung in den USA. Allerdings hat in Australien noch vor der Jahrtausendwende ein deutliches Umdenken eingesetzt. Können australische Städte mittlerweile sogar Vorbild für eine nachhaltige Stadtplanung anderswo sein?

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