Wenn der Wald zur Wildnis wird - Beobachtungen zur Entwicklung der Lebensräume im Nationalpark Bayerischer Wald am Beispiel der Vogelwelt

GeoComPass REGIONAL | Wie reagiert die Tierwelt, wenn ein Gebiet unter strengen Naturschutz gestellt wird? Wenn der Bayerische Wald sich zur Wildnis entwickelt?

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Referent

Start

23. Juni 2008 - 19:00

Ende

23. Juni 2008 - 21:00

Adresse

Innstraße 31, 94032 Passau   Zu Google Maps

Nationalparks sind großräumige Schutzgebiete, in denen ein Stück unverfälschter Natur dauerhaft gesichert wird. Nach international definiertem Standard soll in den Lebensräumen ein Höchstmaß an Naturnähe erreicht werden, indem menschliches Eingreifen, Regulieren und Nützen ausgeschlossen bleiben. Der Nationalpark Bayerischer Wald ist als „Erster Deutscher Nationalpark“ 1970 gegründet worden – allerdings nicht in einer unberührten Urlandschaft, sondern in bislang regulär bewirtschafteten Waldgebieten. Auf dem Weg vom Wald zur Wildnis traten überraschende Entwicklungen auf, die die einen begeistern, andere wiederum beunruhigen. Wie aber reagieren die Wildtiere auf den Wildwuchs im Reservat? Der Zoologe Dr. Wolfgang Scherzinger zeigt am Beispiel von Eulen, Spechten, Auerhühnern und Co. auf, wie sich deren Lebensbedingungen durch zunehmende Baumalter, Sturmwurf und Borkenkäferbefall in den letzten 35 Jahren verändert haben.

 Bildnachweis: von Rosa-Maria Rinkl (Eigenes Werk) CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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