Portugal - Melancholie und Aufbruch im Südwesten der EU

GeoComPass REPORT | Portugal ist aus einer ehemals zentralen Rolle in Europa in eine Randlage gerutscht - Kann sich ein neues Portugal in der EU konsolidieren?

GeoComPass REPORT | Portugal ist aus einer ehemals zentralen Rolle in Europa in eine Randlage gerutscht - Kann sich ein neues Portugal in der EU konsolidieren?

Start

22. Mai 2006 - 19:00

Ende

22. Mai 2006 - 21:00

Adresse

Innstraße 31, 94032 Passau   Zu Google Maps

Das kleine Land am Südwestrand der Europäischen Union war einst das Tor zur Neuen Welt und blickt heute auf eine bewegte Geschichte zurück. Die portugiesische Seele schwankt zwischen melancholischer und wehmütiger „Saudade“, einer beharrlichen Sehnsucht nach dem ruhmreichen und goldenen Zeitalter der Entdeckungsreisen, als Portugal Zweidrittel der bewohnten Erde auf dem Seeweg entdeckte und zur Weltmacht wurde, und einem pragmatischen Willen als fast 20-jähriges EU-Mitglied, den ökonomischen Entwicklungsrückstand im europaweiten Vergleich aufzuholen. Prozesse der industriellen Modernisierung und Tertiärisierung haben – insbesondere in den Metropolen Lissabon und Porto – den Abstand zu den Kernländern Europas entscheidend verringern lassen, hingegen sind landwirtschaftlich geprägte Regionen wie der Alentejo noch immer durch Abwanderung und tiefgreifenden sozioökonomischen Strukturwandel gekennzeichnet. Die Exkursionsteilnehmerinnen und   -teilnehmer präsentieren in multimedialer Perspektive die vielfältigen historischen und rezenten Facetten portugiesischer Lebenswelt zwischen Maurischer Vorherrschaft, kolonialer Machtsphären und einem heutigen Europa der 25, zwischen Portwein und Korkeichenwäldern, zwischen manuelischer Baukunst und Architektur der Moderne im Zuge der Expo 1998 in Lissabon.

 

Bildnachweis: von Faísca aus Lisboa, Portugal (Flickr) CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

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