Malta: Umweltressourcen in einem kleinen Inselstaat – Problem oder Chance?

GeoComPass THEMA | Malta dient seit der Antike als Brückenkopf zwischen Europa und Afrika. Besitzt es diese Funktion in Zeiten verstärkter Grenzziehungen entlang des Mittelmeers heute noch?

GeoComPass THEMA | Malta dient seit der Antike als Brückenkopf zwischen Europa und Afrika. Besitzt es diese Funktion in Zeiten verstärkter Grenzziehungen entlang des Mittelmeers heute noch?

Referent

Bendix, Jörg
Prof. Dr.

Start

30. Juni 2008 - 19:00

Ende

30. Juni 2008 - 21:00

Adresse

Innstraße 31, 94032 Passau   Zu Google Maps

Malta ist einer der kleinsten und jüngsten Staaten der Europäischen Union, weist aber gleichzeitig eine der höchsten Bevölkerungsdichten auf. Ressourcenkonflikte sind daher vorprogrammiert. Dabei konzentriert sich die Bevölkerung auf die Stadtregion um Valletta im Norden der Hauptinsel Malta, während sich an der Südküste und im Landesinneren noch “ländliches Idyll“ findet. Aber auch hier hat der Mensch seit der Jungsteinzeit deutliche Spuren hinterlassen. Freie Flächen stehen kaum mehr zur Verfügung; daneben gefährden Rohstoff- und Wassermangel die weitere Entwicklung. Jedoch besitzt Malta eine strategisch günstige Lage im Mittelmeer, welche die Entwicklung zu einem führenden Containerschiff-Terminal begünstigt, und ein für den Tourismus attraktives Klima. Dennoch bemängeln Touristen häufig die mangelnde Umweltqualität und das karge Landschaftsbild, entstanden durch die gnadenlose Abholzung der Inseln. Die Erfolge von Aufforstungsmaßnahmen vor allem mit einheimischen Baumarten sind noch nicht gesichert. Der Vortrag wird die natürlichen Ressourcen Maltas im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie aufzeigen.

 

Bildnachweis: von Frank Vincentz (Eigenes Werk) GFDL oder CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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