„Made in Italy“ und die Emilia-Romagna – Eine Reise zu den Ursprüngen italienischer Lebensart

GeoComPass UNTERWEGS | Touristisch ein wenig im Abseits gelegen, aber dennoch als Inbegriff Italiens bekannt: Woher rührt die Sonderstellung der Emilia-Romagna bei den Produkten, für die Italien im Ausland bekannt ist?

GeoComPass UNTERWEGS | Touristisch ein wenig im Abseits gelegen, aber dennoch als Inbegriff Italiens bekannt: Woher rührt die Sonderstellung der Emilia-Romagna bei den Produkten, für die Italien im Ausland bekannt ist?

Speakers

Gamerith, Werner
Prof. Dr.

Start

20. Mai 2013 - 8:00

End

25. Mai 2013 - 18:00

Address

Innstraße 31, 94032 Passau   View map

Wohl keine andere Region Italiens ist Ursprungsort so vieler Erfolgsgeschichten und Erzeugnisse, die nicht nur im Lande selbst, sondern vor allem auch international für italienische Lebensart, „Italianità“, stehen, wie die Emilia-Romagna. Ohne das Land zwischen Po und Apennin mit seiner wohlhabenden Hauptstadt Bologna sähe Italiens Exportbilanz etwas trist aus, und noch schlimmer wäre es um das weltweite Renommee des Qualitätskriteriums „made in Italy“ bestellt: Italien ohne Parmaschinken und Mortadella, ohne Balsamicoessig und Parmesan? Und wer könnte sich die italienische Automobilindustrie ohne Ferrari und Maserati vorstellen? Doch nicht nur „dolce vita“ wäre ohne die Produkte der Emilia-Romagna weniger süß, auch mit einem kulturellen Erbe ist die Region reich ausgestattet. Romanik und Renaissance, Kirchen und Kastelle, Kunstwerke aus byzantinischer Zeit und moderne Architektur der Gegenwart – eine beeindruckende Vielfalt, die zudem bisher vom Massentourismus meist unentdeckt geblieben ist. Und schließlich: Die Emilia-Romagna hat der italienischen Musik auch einen Giuseppe Verdi geschenkt, aus dessen Name die Region bis heute Bekanntheit schöpft und damit gut zu leben versteht – erst recht an Verdis 200. Geburtstag, der 2013 begangen wird.

 

Bildnachweis: von Wittylama (Eigenes Werk) CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons