Kanadas Norden - Gefährdeter Natur- und Kulturraum am Rand der Ökumene?

GeoComPass Gründungsveranstaltung | Die Kanadische Arktis scheint grenzenlose Ressourcen zu bieten, die noch ihrer Erschließung harren - doch um welchen ökologischen Preis? Und wie steht die indigene Bevölkerung zu diesen Plänen?

GeoComPass Gründungsveranstaltung | Die Kanadische Arktis scheint grenzenlose Ressourcen zu bieten, die noch ihrer Erschließung harren - doch um welchen ökologischen Preis? Und wie steht die indigene Bevölkerung zu diesen Plänen?

Referent

Pletsch, Alfred
Prof. Dr.

Start

17. Juni 2005 - 19:00

Ende

17. Juni 2005 - 21:00

Adresse

Innstraße 31, 94032 Passau   Zu Google Maps

Der arktische Norden ist in den letzten Jahren immer stärker in die wirtschaftlichen Zukunftsplanungen Kanadas einbezogen worden. Dies liegt vor allem in den Ressourcen begründet, die im Rahmen des technischen Fortschritts in immer größerem Umfang genutzt werden. Riesige Bergwerksanlagen, Ölprospektion und –förderung, die Nutzung der Wasserkraft zur Elektrizitätsgewinnung – das sind nur einige Stichworte, die sich mit dem Norden verbinden. In diesem Spannungsfeld der Entwicklung stellt sich die Frage des Kulturerhalts der Urbevölkerung ebenso wie des Naturschutzes. Beide Problembereiche sind in höchstem Maße sensibel, beide sind extrem gefährdet. An einigen konkreten Beispielen wird die jüngere Entwicklung aufgezeigt, wobei dem neugeschaffenen Territorium Nunavut, das von der Inuit-Bevölkerung weitgehend autonom verwaltet wird, besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.

 

Bildnachweis: von Ansgar Walk (photo taken by Ansgar Walk) [CC BY-SA 2.5], via Wikimedia Commons

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