Die lautlose Tragödie – Die HIV/AIDS-Krise im südlichen Afrika als globale Herausforderung

GeoComPass THEMA | AIDS verändert die demographischen Strukturen im südlichen Afrika radikal. Wie kann die weitere Ausbreitung der Krankheit verhindert werden? Und wie kann den durch die Krankheit ausgelösten sozialen Veränderungen begegnet werden?

GeoComPass THEMA | AIDS verändert die demographischen Strukturen im südlichen Afrika radikal. Wie kann die weitere Ausbreitung der Krankheit verhindert werden? Und wie kann den durch die Krankheit ausgelösten sozialen Veränderungen begegnet werden?

Referent

Krüger, Fred
Prof. Dr.

Start

1. Dezember 2008 - 19:00

Ende

1. Dezember 2008 - 21:00

Adresse

Innstraße 31, 94032 Passau   Zu Google Maps

Das südliche Afrika und dort besonders Botswana sind weltweit am stärksten von der HIV/AIDS-Seuche betroffen. Jeder dritte Erwachsene ist HIV-positiv. Die Sterberaten sind erheblich gestiegen, die durchschnittliche Lebenserwartung auf Werte der frühen 1970er Jahre gesunken. Die durch AIDS ausgelöste Krise zählt für die betroffenen Gesellschaften zu den stärksten Herausforderungen seit Ende der Kolonialzeit. Die Krise vollzog sich jahrelang scheinbar im Verborgenen – eine stille Tragödie. Ein neues flächendeckendes Therapieprogramm in Botswana könnte im Kampf gegen AIDS weltweit eine vielversprechende Vorreiterrolle einnehmen. Aber das Land, das sich wie kaum ein anderer Staat des südlichen Afrikas erfolgreich von den Industrieländern des Nordens emanzipiert hatte, gerät dabei in neue globale Abhängigkeiten, die man längst überwunden glaubte. Der Vortrag lotet Hintergründe und Folgen der AIDS-Krise aus und geht auf die problematischen neuen Wechselbeziehungen ein, die sich zwischen lokaler Ebene und globaler Arena ergeben.

 

Bildnachweis: von Jonrawlinson (http://www.flickr.com/photos/london/75148497/) CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

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