Die Erde in Bewegung. Naturereignisse und Naturgefahren entlang der Andenkordillere

GeoComPass THEMA | Erdbeben, Vulkanismus, aber auch Dürren oder Überschwemmungen treten im Bereich der Anden sehr häufig auf. Woher rührt dieses Gefahrenpotential? Und wie lässt sich damit leben?

Referent

Schrott, Lothar
Prof. Dr.

Start

12. Januar 2009 - 19:00

Ende

12. Januar 2009 - 21:00

Adresse

Innstraße 31, 94032 Passau   Zu Google Maps

Die Andenkordillere Südamerikas erstreckt sich über 40 Breitengrade vom äußersten Norden Venezuelas bis zum Südzipfel von Chile und Argentinien. Diese enorme Distanz bedingt einzigartige Gegensätze innerhalb ein und desselben Gebirges: Eisfreie Vulkane wie der 6.723 m hohe Llullailaco im Norden Chiles stehen stark vergletscherten Gebirgsregionen der Cordillera Blanca in Peru oder am Aconcagua in Argentinien gegenüber. Wüstenregionen im Norden Perus kontrastieren mit fruchtbaren Abschnitten in den tropischen und subtropischen Anden Ecuadors und Kolumbiens. Zahlreiche Naturgefahren wie Erdbeben, Vulkanismus, Gletscherseeausbrüche oder gewaltige Hangrutschungen und Bergstürze konzentrieren sich auf diesen Gebirgsraum. Im Vortrag werden ausgewählte Beispiele das Gefahren- und Nutzungspotential der Andenkordillere dokumentieren, und es auch die Hintergründe solcher Naturgefahren wird der Vortrag analysieren.

 

Bildnachweis: By Captainkayla GFDL or CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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