Ballermann – besser als sein Ruf? Umweltaspekte des Tourismus auf Mallorca

GeoComPass THEMA | Ist die Grenze einer touristischen Übernutzung auf den Balearen schon längst überschritten? Wie kann das schnelle Wachstum der touristischen Infrastruktur auf der Insel Mallorca auf ein ökologisch vertretbares Maß gelenkt werden?

GeoComPass THEMA | Ist die Grenze einer touristischen Übernutzung auf den Balearen schon längst überschritten? Wie kann das schnelle Wachstum der touristischen Infrastruktur auf der Insel Mallorca auf ein ökologisch vertretbares Maß gelenkt werden?

Referent

Schmitt, Thomas
Prof. Dr.

Start

25. Juni 2012 - 19:00

Ende

25. Juni 2012 - 21:00

Adresse

Innstraße 31, 94032 Passau   Zu Google Maps

Mallorca ist ein Pionierziel des Tourismus im Mittelmeerraum, dessen Beliebtheit bis heute unvermindert anhält. Seit Beginn der 1990er Jahre versucht die Insel ihre Wettbewerbsfähigkeit durch eine zunehmende Diversifizierung des touristischen Angebotes zu erhöhen. Der mallorquinische Qualitätstourismus wurde geboren, mit dem Ziel, das Image einer billigen massentouristischen Destination mit all ihren negativen Auswüchsen zu verlieren. Der Tourismussektor sollte durch die Abkehr von einer überkommenen und veralteten Struktur und den Ausbau eines qualitativ hochwertigen und vielfältigen Angebots (z.B. Golfplätze, Yachthäfen, Zweitwohnsitze) zukunftsfähig und sowohl ökonomisch als auch ökologisch in eine nachhaltige Richtung gelenkt werden. Nach 20 Jahren zeigt sich, dass für Natur und Umwelt der Insel der „Ballermann“-Tourismus als Synonym für den billigen Massentourismus wohl besser ist als sein qualitätstouristischer Gegenpart.

Bildnachweis: von NASA [Public domain], via Wikimedia Commons

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