Antarktika – Mount Vinson – Queen Maud Land

GeoComPass HIGHLIGHT | Eine Reise in den noch immer unbekanntesten, isoliertesten und abweisendsten Kontinent der Welt.

Referent

Start

27. Mai 2013 - 19:00

Ende

27. Mai 2013 - 21:00

Adresse

Innstraße 31, 94032 Passau   Zu Google Maps

Antarktika ist bekanntlich der Kontinent der Superlative. Er ist aber nicht nur der kälteste, windigste, trockenste, südlichste, abgelegenste und lebensfeindlichste Kontinent der Erde. Für Dr. Christoph Höbenreich ist er vor allem der schönste, friedlichste, einsamste und abenteuerlichste Kontinent! Mehrere Expeditionen und Arbeitseinsätze führten den Tiroler Berg- und Polarführer und promovierten Geographen bisher in das Südpolargebiet. Temperaturen unter -50°C, Stürme über 100 km/h, aber auch das kristallene Funkeln der Eispartikel in der klirrend kalten Luft oder die leise Schneedrift – hautnah erlebte er im Eis sowohl den Himmel als auch die weiße Hölle auf Erden. Der Multivisionsvortrag führt im ersten Teil bis auf den Gipfel des höchsten Berges der Antarktis, das 4.892 m hohe Vinson Massiv in der Westantarktis, wo Dr. Christoph Höbenreich zu Beginn der 2000er Jahre – also noch vor dem großen Seven-Summits Boom der Gegenwart – während zweier Polarsommer die kleine US-Polarbasis Mount Vinson Base Camp leitete und den begehrten Gipfel nicht weniger als fünf Mal besteigen konnte. Mehrere Monate verbrachte er in einem kleinen Sturmzelt an einem der wohl abgeschiedensten Orte in einer Welt, der praktisch nicht mehr als die Luft zum Atmen für das Überleben bietet. Queen Maud Land – richtig „Dronning Maud Land“ oder früher auch als „Neuschwabenland“ bekannt – in der Ostantarktis steht im Mittelpunkt des zweiten Teiles der Präsentation. Im Zuge einer Pionierexpedition erkundete ein kleines Forscherteam unter seiner Leitung Landschaften von bizarrer, beinahe überirdischer Schönheit. 1938/39 wurden die wohl spektakulärsten Berge der Antarktis durch die Deutsche Antarktische Expedition entdeckt und benannt. Noch heute tragen zahlreiche Berge in der Region deutschsprachige Namen und erinnern an dieses interessante, aber beinahe in Vergessenheit geratene Kapitel deutscher Expeditionsgeschichte. Dr. Christoph Höbenreich zeigt in seinem sehenswerten Vortrag nicht nur die Schwierigkeiten und Herausforderungen moderner Kleinexpeditionen in die innere Antarktis. Mit einzigartigen Aufnahmen lässt er den Besucher teilhaben an der traumhaften und kaum bekannten Schönheit der antarktischen Gebirgswelt.

 

Bildnachweis: Christoph Höbenreich

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